Das Mahnmal Drei Nornen, errichtet von 1954 bis 1958 von Jupp Rübsam, Ulrich Wolf und Willy Tapp, befindet sich auf dem Nordfriedhof und gedenkt den Nationalsozialistischen-Opfern von Krieg, Heimatverlust und politischem Terror. Es steht an der Stelle des 1946 abgerissenen Schlageter-Nationaldenkmals von Clemens Holzmeister. Die Nornen sind schicksalsbestimmende weibliche Wesen in der nordischen Mythologie, von denen einige von Göttern, andere von Zwergen oder Elfen abstammen. Sie sind mit den römischen Parzen und den griechischen Moiren verwandt und bestimmen die Geschicke der Menschen und Götter, wobei sie oft als Personifikationen von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft dargestellt werden.
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