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6 Fakten über Düsseltal: Ein Blick auf einen begehrten Stadtteil in Düsseldorf

Düsseltal, früher auch bekannt als Düsselthal, ist ein zentral gelegener Stadtteil im Stadtbezirk 2, mit ca. 30.000 Einwohnern und einer eher unbekannten Entwicklungshistorie. Hier sind fünf interessante Fakten über diesen malerischen Stadtteil, die du wahrscheinlich noch nicht kanntest!

1. Beliebtes Wohngebiet

Düsseltal ist besonders bei Familien beliebt. Etwa 16,5 % der Bevölkerung des Stadtteils sind Familien. Die Gegend um den Zoopark ist besonders begehrt und hochpreisig, mit vielen villenartigen Gebäuden und Eigenheimen. Auch Eigentumswohnungen sind hier häufig anzutreffen, allerdings zu recht hohen Mietpreisen, selbst für Düsseldorfer Verhältnisse.

Blick auf die St. Paulus Kirche in Düsseltal
Blick auf die St. Paulus Kirche in Düsseltal

2. Historisches Erbe

Die Geschichte von Düsseltal reicht weit zurück. Die Gegend war bis zur Industrialisierung dünn besiedelt. Lokaler Herrscher im Mittelalter war das Rittergeschlecht Hayc von Flingern. Die ältesten Gebäude in Düsseltal sind die beiden Speckerhöfe sowie die Buscher Mühle, eine Wassermühle, die bereits zu Beginn des 14. Jahrhunderts erwähnt wurde und eine der wenigen noch existenten Mühlen an der Düssel ist.

Buscher Mühle mit Mühlstein davor
Die Buscher Mühle gilt als eine der Keimzellen des Stadtteils

3. Namensgebug durchs Kloster Düsselthal

Im Jahr 1701 initiierte die Abtei Orval in Düsseltal den Bau einer neuen Klosteranlage. Adam von Daemen, ein Domherr von Köln, schenkte den Zisterziensermönchen der Abtei Orval als Dank für die Neugründung im selben Jahr die Rheininsel Mönchenwerth, die südlich von Kaiserswerth lag. Diese großzügige Schenkung wurde sowohl vom Kölner Erzbischof Joseph Clemens am 28. Oktober desselben Jahres als auch vom Deutschen Kaiser Joseph I. am 8. März 1707 bestätigt. Aufgrund von Überfällen und Hochwasser des Rheins drohte das neu gegründete Kloster jedoch schon wenige Jahre nach seiner Errichtung aufgegeben zu werden. Als der Kurfürst Jan Wellem von den Schwierigkeiten erfuhr, schenkte er den Mönchen das Gelände des Speckerhofes für einen Neubau. Der Speckerhof befand sich im östlichen Teil von Düsseldorf, nahe Grafenberg. Mit finanzieller Unterstützung von Domherr von Daemen, der 3000 Reichstaler für den Klosterbau spendete, begann man 1708 mit dem Bau der neuen Anlage. Bereits 1714 wurde das Kloster zur Abtei erhoben. Ursprünglich als Speckermönche bekannt, wurde das Kloster später unter dem Namen Düsselthal bekannt und gab dem heutigen Stadtteil seinen Namen. Heute erinnert nur noch der Hungerturm auf der Sohnstraße an den Anfang des 19. Jahrhunderts säkularisierten und anschließend abgetragenen bedeutenden Klosterkomplex des Stadtteils.

Der Hungerturm auf der Fritz-Wüst-Straße gilt als letztes Relikt des alten Klosterkomplexes
Der Hungerturm an der Fritz-Wüst-Straße gilt als letztes Relikt des alten Klosterkomplexes

4. Eishockeyhistorie an der Brehmstraße

Ein Wahrzeichen von Düsseltal ist das Eisstadion an der Brehmstraße, in dem die Eishockeymannschaft der DEG ihre größten Erfolge feierte. Das Stadion liegt am Zoopark und ist über die Stadtgrenzen hinaus bekannt, da es einst eines der bedeutendsten Eishallen Deutschlands war. Seit 2006 ist diese Spielstätte mehr eine Art kultischer Eishockeyort als ein wirklich aktiv genutztes Stadion, denn die DEG ist mittlerweile im weitaus größeren und modernerem PSD Bank Dome in Rath beheimatet.

Das Eisstadion auf der Brehmstraße mit dem DEG-Logo in der Mitte
Das Eisstadion an der Brehmstraße, die alte Heimat der DEG

5. Der Zoopark Heimat des alten Tiergartens

Der Zoologische Garten Düsseldorf wurde 1876 gegründet und war bis 1943 ein bedeutender Tierpark. Nach einer erfolgreichen Geflügelausstellung beschloss der Tierschutzverein Fauna im Mai 1874 die Errichtung eines Zoos. Der Zoo erlebte in den 1920er und 1930er Jahren seine Blütezeit als naturwissenschaftliches Zentrum. Während des Zweiten Weltkriegs wurden Luftangriffe verheerend, der Zoo wurde zerstört. Ein Teil der Sammlung wurde gerettet und bildet die Grundlage für den heutigen Aquazoo und das Löbbecke-Museum im Nordpark, in welchem die alte Tradition fortgeführt wird. Heute ist der Zoopark ein beliebtes Naherholungsgebiet, das 1951 eröffnet wurde. Mit seinen Wiesen, Kunstwerken, Spielplätzen, dem großen Teich und dem Düsselabschnitt bietet der Zoopark einen hochwertigen Standort grüner Infrastruktur für die Gesamtbevölkerung.

Blick auf den Ententeich im Zoopark
Blick auf den Ententeich im Zoopark

6. Verkehrsanbindung und Infrastruktur

Düsseltal ist gut an das öffentliche Verkehrsnetz angebunden. Der Stadtteil wird von mehreren Straßenbahn- und Stadtbahnlinien durchquert, darunter die Linien 706, 708 und U71. Außerdem liegen die S-Bahnhöfe Düsseldorf Zoo und Düsseldorf Derendorf unmittelbar bei der Stadtteilgrenze und bieten eine Anbindung an den regionalen Zugverkehr.

Der S-Bahnhof Düsseldorf-Zoo
Gute Anbindung durch den S-Bahnhof Düsseldorf-Zoo

Nolens Volens vereint Düsseltal historisches Erbe mit modernem Wohnkomfort und einer ausgezeichneten Verkehrsanbindung. Es ist kein Wunder, dass dieser Stadtteil zu den begehrtesten Wohngegenden in Düsseldorf zählt.

Wenn du noch mehr über Düsseltal erfahren willst klicke einfach hier!

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